Klimaschutz

Der Luftverkehr und die deutschen Flughäfen tragen zunehmend mehr Verantwortung für das Klima und die Umwelt. Der Köln Bonn Airport hat daher seine langfristige Geschäftsentwicklung mit den Vorgaben des Klimaschutzes eng verzahnt.

Der Flughafen verpflichtet sich, künftig nur noch C02-neutral zu wachsen. Ziel ist es, die Emissionen bezogen auf das Jahr 2005 langfristig mindestens konstant zu halten. Bis 2020 soll die Marke von jährlich 55.000 Tonnen Kohlendioxid (C02) nicht mehr überschritten werden. Würde man die so genannten RECS-Zertifikate mit berücksichtigen, mit denen der Airport Öko-Strom aus Wasserkraft bezieht, ginge der C02-Ausstoß bis 2020 sogar um knapp 30 Prozent zurück.

Schon in der Vergangenheit konnte der jährliche C02-Ausstoß durch technische Innovationen und die effiziente Nutzung von Energie signifikant gesenkt werden. Insbesondere der Bau eines Blockheizkraftwerkes, die Anschaffung energiesparender Klimatisierungstechnik, die Installation von Dach-Solar-Anlagen auf dem Cargo Speditions Center und dem neuen FedEx-Sortierzentrum sowie der Bezug von regenerativem beziehungsweise emissionsfreiem Strom aus Wasserkraft (RECS-Zertifikate) führten zu einer erheblichen Verbesserung der C02-Bilanz. Seit 1998 wurden mehr als 135.000 Tonnen Kohlendioxid gespart.

Um die absoluten Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2020 weiter zu reduzieren, sind weitere Investitionen in Energieeffizienzprojekte geplant. Dazu gehören unter anderem die Installation von LED-Beleuchtungstechnik am Terminal 1, der Bau einer weiteren Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des UPS-Gebäudes sowie der Einbau von moderner Klimatisierungstechnik im Terminal 1. Außerdem soll ein Klimaschutz-Managementsystem aufgebaut werden, das unter anderem die Erfolgswirkung der einzelnen Reduktionsmaßnahmen überwacht, dokumentiert (Monitoring) und weitere C02-Einsparpotenziale identifiziert.