Freiwilliges Gebiet

Seit Ende 2011 werden die Ansprüche für Schallschutzmaßnahmen rein gesetzlich geregelt, nämlich durch das Fluglärmgesetz nebst den dazugehörigen Verordnungen.

Bereits weit vor Einführung der gesetzlichen Regelungen hat die Flughafen Köln/Bonn GmbH ein freiwilliges Lärmschutzprogramm zum Schutz der Nachtruhe der Anwohner am Köln Bonn Airport aufgelegt. Dieses freiwillige Lärmschutzprogramm bezog sich auf ein Gebiet rund um den Flughafen. Dieses Gebiet ist jedoch größer als das „neue“, gesetzliche Lärmschutzgebiet.

Die Flughafengesellschaft hat beschlossen, in den Gebieten, die außerhalb der gesetzlich festgelegten Nachtschutzzone liegen, für die aber das ehemalige freiwillige Lärmschutzprogramm Schallschutzmaßnahmen vorsah, weiterhin für Nachtruhe zu sorgen. Dafür müssen in der Regel keine neuen Fenster eingebaut werden, da es in den meisten Fällen ausreicht, wenn die vorhandenen Fenster während des Schlafens geschlossen bleiben. Es ist dann jedoch für ausreichende Frischluft zu sorgen.

Die Flughafengesellschaft wird daher - ohne rechtlich verpflichtet zu sein - auf Antrag der Berechtigten die Schlafräume mit schallgedämmten Lüftern ausrichten, falls die nachgenannten Voraussetzungen erfüllt sind.