Pressemitteilung

29.01.2015

Streik der Fluggastkontrolleure: 64 Flüge gestrichen

Am Köln Bonn Airport ist wegen eines Warnstreiks der Fluggast-Kontrolleure am heutigen Donnerstag etwa ein Drittel aller Starts und Landungen ausgefallen. Insgesamt wurden 64 Flüge gestrichen, davon 38 Abflüge und 26 Ankünfte. Die meisten wurden bereits gestern vorsorglich annulliert. Im Laufe des Tages kam es vereinzelt zu leichten Verspätungen bei den Abflügen. Durch den Streik wurden in Köln/Bonn rund 7000 Passagiere weniger gezählt. Für den morgigen Freitag ist wieder mit normalem Flugbetrieb zu rechnen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte die privaten Sicherheitsdienste an den Passagier-Kontrollstellen zu einem ganztägigen Streik von 0 bis 24 Uhr aufgerufen. Zeitweise waren nur 2 Kontrollspuren in den Terminals besetzt.

Die Airlines haben ihre Passagiere frühzeitig mittels elektronischer Medien über Flugausfälle informiert. Die betroffenen Fluggäste haben daraufhin auf die Fahrt zum Flughafen verzichtet. Um den Prozess an der Fluggastkontrolle  zu beschleunigen, hat der Flughafen über Durchsagen in den Terminals die Passagiere Flug für Flug zur Kontrollstelle gebeten. Zudem wurde darauf hingewiesen, möglichst auf Handgepäck zu verzichten. Der Flughafen bedauert die Unannehmlichkeiten für seine Passagiere.

Insgesamt standen am heutigen Donnerstag 190 Flüge (95 Starts, 95 Landungen) auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport.

 

Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

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