Köln Bonn Airport


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Ablauf des Verfahrens

Vorraussetzungen

 

Voraussetzung für die Ausstattung der Schlafräume mit Lüftern ist, dass der Antragsteller Eigentümer oder Erbbauberechtigter eines Gebäudes oder einer Wohnung ist, welches oder welche in dem Gebiet des ehemaligen freiwilligen Lärmschutzprogramms liegt und noch keine schalldämmenden Maßnahmen im Rahmen dieses Förderprogramms erhalten hat. Ob das Gebäude oder die Wohnung im Gebiet des ehemaligen freiwilligen Lärmschutzprogramms liegt, können Sie prüfen, indem Sie in der Liste der Straßennamen nachschauen oder die Übersichtskarte nutzen, die die Flughafengesellschaft für Sie auf ihrer Internetseite bereit hält.

Sollten bereits Schallschutzmaßnahmen nach dem freiwilligen Schallschutzprogramm in dem Gebäude durchgeführt worden sein, ist eine nochmalige Förderung nicht möglich. Eine Förderung erfolgt auch nicht bei jenen Gebäuden und Wohnungen, für die eine Baugenehmigung

  • ab  dem 01.01.1996 in Köln-Neu Brück, Köln-Buchheim, Köln-Höhenberg, Köln-Merheim, Köln-Ostheim, Ortsteile von Overath, Ortsteile von Rösrath, Siegburg-Kaldauen, Siegburg-Wolsdorf, Siegburg-Nord oder Teile von Troisdorf-Altenrath,
  • ab dem 01.09.2000 in Köln-Westhoven-Ensen, Köln-Gremberghoven-Eil, Köln-Grengel, Köln-Rath, Lohmar-Ost, Siegburg, Siegburg-Braschoß-Schneffelrath-Schreck, Teile von Siegburg-Kaldauen, St. Augustin-Buisdorf, Hennef, Troisdorf, Teile von Troisdorf-Altenrath und
  • ab dem 01.01.2002 in Köln-Wahnheide

vorlag.

Sie haben die Möglichkeit, eine Prüfung auf Durchführung von Schallschutzmaßnahmen durch die Flughafen Köln/Bonn GmbH zu veranlassen, wenn Ihr Gebäude im Gebiet des ehemaligen freiwilligen Lärmschutzprogramms liegt und wenn noch keine Schallschutzmaßnahmen durchgeführt worden sind. Hierfür benutzen Sie bitte das Antragsformular der Flughafengesellschaft, das Sie auf der Internetseite der Flughafengesellschaft oder unter der Rufnummer 02203 40-4064 anfordern können.

Das Antragsformular füllen Sie bitte aus und senden es unterzeichnet an die dort angegebene Adresse. Neben den Angaben im Antragsformular werden zusätzlich folgende Unterlagen benötigt:

  • Grundbuchauszug
    Zur Feststellung der Eigentumsverhältnisse und Liegenschaften und um zu gewährleisten, dass Vereinbarungen mit dem jeweiligen Eigentümer geschlossen werden, benötigen wir Deckblatt, Bestandsverzeichnis und 1. Abteilung des Grundbuchs (nicht älter als 6 Monate). Alternativ dazu reicht auch ein Auszug aus dem Liegenschaftskataster. Eine Liste der zuständigen Amtsgerichte finden Sie im Anhang.
  • Beschluss der Eigentümerversammlung
    Bei Eigentumswohnungen benötigen wir zusätzlich den Beschluss der Eigentümerver­sammlung, dass Maßnahmen zum passiven Schallschutz durchgeführt werden können. Bei der Bearbeitung mehrerer Eigentumswohnungen durch eine Person oder Verwaltung ist eine entsprechende Vollmacht erforderlich. Diese Vollmacht muss u. a. die Wohnungen und Eigentümer enthalten, für die die Maßnahmen zentral durchgeführt werden sollen. Unterschriftsleistungen werden nur mit dem jeweiligen Eigentümer abgewickelt.
  • Grundrisspläne
    Zur Bestimmung der Lage der jeweiligen Zimmer im Haus, der Raummaße und der Umfassungsbauteile sowie deren Dicke.
  • Meldebescheinigung (bei mehr als 1 Person)
    Zur Ermittlung der Übereinstimmung der im Antrag angegebenen Personenzahl, behält sich die Flughafengesellschaft vor, entsprechende Meldebescheinigungen anzufordern.
    Bei Mehrfamilienhäusern besteht die Möglichkeit, Sammelmeldebescheinigungen zu erhalten. Informationen dazu erhalten Sie beim zuständigen Einwohnermeldeamt. Eine Liste der Einwohnermeldeämter finden Sie im Anhang.
  • Vollmacht
    Anlässlich der Bauaufnahme wird/werden der/die Einbauort(e) des/der Lüftergeräte(s) verbindlich festgelegt. Daher ist bei diesem Termin die Anwesenheit des Eigentümers erforderlich. Sollte der verhindert sein, so ist die Einreichung einer schriftlichen Vollmacht des Eigentümers erforderlich, die den Bevollmächtigten berechtigt, den Einbauort des Lüftergerätes verbindlich zu bestimmen.

Sollten die angeforderten Unterlagen (insgesamt oder teilweise) nicht mehr vorhanden sein, so können diese bei den nachfolgend genannten Stellen eingesehen bzw. beantragt werden. Kopien erhalten Sie in der Regel an gleicher Stelle.

Sobald alle erforderlichen Unterlagen vollständig bei der Flughafengesellschaft eingereicht worden sind, erhalten Sie von uns eine Bestätigung. Ergab die Prüfung des ausgefüllten Antrags und der eingereichten Unterlagen, dass ein Anspruch auf den Einbau von Lüftern besteht, werden die weiteren Schritte veranlasst:

  • Bauaufnahme vor Ort
    Mitarbeiter der Flughafengesellschaft vereinbaren mit dem Antragsteller und, wenn das erforderlich sein sollte, auch mit dem Mieter einen Besichtigungstermin. Bei der Besichtigung werden die beantragten Räume in Augenschein genommen und begutachtet, wie und wo die Lüfter eingebaut werden können. Auf etwaige Fragen des Antragstellers kann vor Ort eingegangen werden. Nach Auswertung der Bauaufnahme erstellt die Flughafengesellschaft eine Vereinbarung über die durchzuführenden Schallschutzmaßnahmen.
  • Durchführung der Schallschutzmaßnahmen
    Sobald das Angebot der Flughafengesellschaft durch Unterzeichnung der Vereinbarung angenommen ist, wird die Flughafengesellschaft den Einbau der Lüfter beauftragen. Das mit dem Einbau der Lüfter beauftragte Unternehmen wird sich zwecks Terminabsprache mit dem Antragsteller in Verbindung setzen.

Der Antragsteller quittiert durch die Unterzeichnung eines Abnahmeprotokolls die ordnungsgemäße und erfolgreiche Durchführung der Arbeiten. - Eine Abnahme durch die Flughafengesellschaft erfolgt in der Regel nicht. - Auf Grundlage des unterzeichneten Abnahmeprotokolls vergütet die Flughafengesellschaft dem Einbauunternehmen die geleisteten Arbeiten. Wir weisen auf folgendes hin: Sollten Mehrkosten dadurch entstehen, dass die Montage nicht entsprechend der Vereinbarung durchgeführt wird, so wird die Flughafengesellschaft die Mehrkosten nicht übernehmen.

Anschriften, Öffnungszeiten und Rufnummern der zuständigen Behörden

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