Stand 17 Uhr
Die Bundespolizei hat heute Morgen gegen 6:30 Uhr den Sicherheitsbereich der Terminals am Flughafen Köln/Bonn vorsorglich geräumt. Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung beim Betrieb neuer CT-Technik an der Sicherheitskontrolle, die seit Kurzem eingesetzt wird.
Gemäß der Lagebewertung und den Sicherheitsvorgaben veranlasste die Bundespolizei die Räumung des Sicherheitsbereichs. Rund 800 Fluggäste, die sich zu dem Zeitpunkt dort aufhielten, mussten diesen verlassen und sich einer erneuten Kontrolle unterziehen. Der Zugang zum Sicherheitsbereich war während der Maßnahme vorübergehend geschlossen.
Nachdem die Bundespolizei eine Begehung und Durchsuchung aller Räumlichkeiten des Sicherheitsbereichs in den Terminals durchgeführt und diesen wieder freigegeben hatte, konnte der Betrieb gegen 9:30 Uhr wieder aufgenommen werden. Der Zugang zur Sicherheitskontrolle wurde wieder geöffnet.
Techniker des Flughafens und des Herstellers der CT-Technik arbeiteten währenddessen intensiv daran, den Fehler zu identifizieren und schnellstmöglich zu beheben. Im Rahmen der Prüfungen wurde festgestellt, dass es sich um einen technischen Fehler handelte.
Aufgrund der Terminalräumung, der zeitweisen Schließung des Zugangs zum Sicherheitsbereich sowie der zwischenzeitlich begrenzten Kontrollkapazität kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen in den Abläufen und zu langen Warteschlangen. Auch konnten Maschinen nur mit entsprechenden Verspätungen starten. Mitarbeitende des Flughafens sowie der Behörden waren dauerhaft im Terminal als Ansprechpartner vor Ort. Auch wurden Fluggäste mit einer späteren Abflugzeit gebeten, sich zeitversetzt zur Sicherheitskontrolle zu begeben. Der Flughafen verteilte Wasser und Snacks an Gäste. Insgesamt verlief die Situation ruhig und geordnet. Im Verlaufe des Nachmittags normalisierte sich der Betrieb, die Warteschlangen waren weitgehend abgebaut.
„Ich möchte mich bei allen betroffenen Passagieren und Partnern entschuldigen und weiß, wie belastend solche Beeinträchtigungen für unsere Fluggäste und alle Prozesspartner sind. Allen Fluggästen danke ich ausdrücklich für ihre Geduld und ihr Verständnis. Sicherheit hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität. Deshalb haben alle Beteiligten konsequent und entsprechend der Sicherheitsvorgaben gehandelt“, so Flughafenchef Thilo Schmid. „Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kolleginnen und Kollegen der Sicherheitsbehörden und unserer Partner, die in einer anspruchsvollen Situation professionell, ruhig und lösungsorientiert agiert haben.“
Nach einer Funktionsprüfung sowie operativen und systemseitigen Tests durch Hersteller, Flughafen, den Sicherheitsdienstleister und die Bundespolizei wurden die 3 CT-Kontrollspuren für die Wiederinbetriebnahme von der Bundespolizei freigegeben und zwischenzeitlich in Betrieb genommen. Aufgrund einer technischen Ablaufstörung an einer der drei Spuren wurde der Betrieb der CT-Spuren vorsorglich ausgesetzt, um weitere Prüfungen und technische Tests vorzunehmen und um Situationen wie am heutigen Freitagvormittag bestmöglich vorzubeugen. Aufgrund der derzeitigen Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb stehen an der Sicherheitskontrolle vorübergehend geringere operative Reserven zur Verfügung, sodass unvorhersehbare technische Störungen schwieriger im Betrieb kompensieren lassen. Der Flughafen arbeitet mit den Prozesspartnern intensiv daran, die CT-Spuren wieder in Betrieb zu nehmen.
Hintergrund
Mit Beginn des Jahres 2025 hat die Flughafengesellschaft die Organisation der Luftsicherheitskontrollen für Passagiere von der Bundespolizei übernommen und steuert diese seitdem erfolgreich in Eigenregie. In den kommenden Monaten setzt der Flughafen nun die umfassende Neugestaltung des Kontrollbereichs und die Umrüstung auf modernste CT-Technik um. Höchste Priorität hat dabei auch weiterhin die Sicherheit von Passagieren, Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besuchern. Alle Prozesse sowie die eingesetzte Technik entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards und behördlichen Anforderungen.
Vorbereitende Maßnahmen für den Umbau haben im Anschluss an die Sommerferien begonnen, der Umgestaltung startet im Oktober und wird im Sommer 2026 abgeschlossen sein. Köln/Bonn wird danach als erster Flughafen in Deutschland flächendeckend an allen Kontrollspuren über modernste CT-Technik verfügen. Die Kontrollstelle zählt damit zu den modernsten in Europa. Insgesamt investiert der Flughafen 25 Millionen Euro in die Gestaltung und Ausrüstung der neuen Sicherheitskontrolle.
Die Maßnahmen sind Teil des Programms „Next Chapter“, das dem Flughafen ein völlig neues, modernes Gesicht verleiht. Zum Programm zählen unter anderem auch 18 neue Gastronomie-Einheiten, der Umbau der Ein- und Ausreise, die Wiedereröffnung des Handgepäckausgangs sowie die umfassende Erneuerung des Mobiliars und die Umsetzung moderner Aufenthaltskonzepte für Reisende und Gäste.
Stand 10:30 Uhr
Die Bundespolizei hat heute Morgen gegen 6:30 Uhr den Sicherheitsbereich der Terminals des Flughafens Köln/Bonn vorsorglich geräumt. Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik. Infolgedessen mussten vorschriftsgemäß rund 800 Fluggäste, die sich im Sicherheitsbereich aufhielten, diesen verlassen, um sich anschließend einer erneuten Kontrolle zu unterziehen. Der Zugang zum Sicherheitsbereich war während der Maßnahme zwischenzeitlich geschlossen. Nach Beendigung der Maßnahme lief der reguläre Betrieb gegen 9:30 Uhr wieder an. Der Zugang zum Sicherheitsbereich wurde wieder geöffnet. Es kommt im Zuge des Wiederanlaufens zu Verzögerungen bei den Abläufen sowie Verspätungen bei Abflügen, 1 Abflug wurde gestrichen. Die Situation in den Terminals verlief ruhig und wurde von Personal vor Ort geordnet. Passagiere wurden in den Terminals fortlaufend informiert. Der Flugbetrieb war während der Maßnahme nicht eingestellt. Landungen fanden planmäßig statt.
Der Flughafen entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und bittet die betroffenen Passagiere um Verständnis.